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Itinerar

Die antiken römischen Wurzeln des Itinerars

»Itinerar(ium)« wurzelt im lateinischen ire 'gehen', daraus abgeleitet iter 'Weg' und in itinere für verschiedene Zustände der Fortbewegung, schließlich Iter terrestre, iter pedestre ab augustinischer Zeit für eine Route über Land.

Die ältesten schriftlichen Belege für Itinerarium finden sich erst spätrömisch im Ausgang des 4. Jahrhunderts n. Chr.

  • bei dem Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus in Epitoma rei militaris (Veg. Mil. 3, 6) 1) umfasst das 'itineraria provinciarum' deutlich mehr als nur eine Liste von Ortsnamen, nämlich so ziemlich alles, was man auch heute von einem Reiseführer erwartet.
  • bei dem Militärhistoriker Ammianus Marcellinus ist »itinerarium sonare« 2) der Ton des Lituus zum morgendlichen Aufbruch bei einem Feldzug und der Abschluss aller Vorbereitungen dazu.

Beide verwenden den Begriff im Zusammenhang mit der Vorbereitung eines Feldzuges (expedio). Das Itinerarium erscheint hier als Informationssystem mit der Funktion, den Feldzug unterwegs zum Ziel abzusichern. Diese Phase ist daher vor dem Aufbruch abgeschlossen. Dies deckt sich mit der Beschreibung in Historia Augusta, 18. Severus Alexander, LCL 140: 268-269 3)

  • Michael Rathmann
    Orientierungshilfen für antike Reisende in Bild und Wort
    S. 289– in: Olshausen, Eckart; Sauer, Vera (Hg.): Mobilität in den Kulturen der antiken Mittelmeerwelt (=Stuttgarter Kolloquium zur Historischen Geographie des Altertums 2011, 11) (= Geographica historica, 31) Franz Steiner Verlag, 2014. Online

Danach findet sich der Begriff erst wieder im Itinerarium Antonini Augusti, in Abschriften aus dem 7. bis 10. Jahrhundert. Dieses enthält tausende von Ortsnamen und bildet eine Sammlung von Itineraren aus dem gesamten Raum des Römischen Reiches, deren Zweck unterschiedlich gedeutet wird.

Etwas später liegt das Itinerarium Burdigalense oder Hierosolymitanum von 333 n. Chr. vor. Die Abschriften aus dem 8. bis 10. Jahrhundert enthalten mehrere Routen für die Pilgerfahrt nach Jerusalem, dargestellt durch Ortslisten.

Ebenfalls eine Pilgerfahrt des 4. Jahrhunderts ist die Peregrinatio Aetheriae, erschlossen durch eine Abschrift aus dem 11. Jahrhundert, der der Anfang fehlt (also auch ein Titel); inhaltlich eine Beschreibung der Pilgerfahrt in Briefen, die erst später auch als Itinerarium Egeriae bezeichnet wird, obwohl keine Ortsliste vorliegt.

Ein Itinerar dient als Werkzeug, hat also einen Zweck und muss nützlich sein. Daher ist eine Ortsnamenliste zwar notwendig, aber nicht hinreichend für ein Itinerar. Hinzu kommt erstens, dass diese Liste räumlich geordnet sein muss, also eine entsprechende Raumvorstellung widerspiegelt. Zweitens muss diese Ordnung sich in der Wirklichkeit durch einen gangbaren Weg bewähren, setzt also Erfahrung voraus. Die Routenführung enthält daher implizit (1.) Informationen über die Gangbarkeit von Wegen und (2.) die Nützlichkeit von Orten sowie (3.) einen Zeitplan, weil praktisch nur Tagesetappen zugrundeliegen können, auch wenn nicht jede Etappe einen Namen hat. Eine Vorgehensweise, römische Itinerarien praktisch zu deuten, zeigt:

  • Günther Jannach
    Matucaium und Beliandrum. Zur Rekonstruktion der Lage von nur aus antiken Itinerarien bekannten Orten in Noricum
    Masterarbeit bei Renate Lafer an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 2022. Online

Das Itinerar als Kategorie

  • Im ursprünglichen Sinn erscheint das Itinerarium als (militärische) Phase der Reisevorbereitung hinsichtlich der Strecke zum Ziel auf bekanntem Gebiet (damals: Römisches Reich), die sich manifestiert als eine Liste von Stationen, die Etappen widerspiegeln und Orte mit Versorgungsmöglichkeiten bieten. (Vegetius, Marcellinus) Mit dem Zerfall des Römischen Reiches dürfte die Funktion des Itinerars entsprechend gelitten haben.
  • Ein Itinerar kann abgeleitet werden aus den Stationen einer Fahrt, die Reisende 'in situ' dokumentieren:
    • für bestimmte Empfänger in Briefform (Egeria);
    • für sich selbst als Tagebuch. (Musculus)
  • Die litauischen Wegeberichte des 14. Jahrhunderts sind erweiterte Itinerarsammlungen mit vielen zusätzlichen Hinweisen und Empfehlungen. Sie beschreiben die Landschaft (Flüsse, Seen, Sümpfe, Wälder) mit Orientierungspunkten, besondere Hindernisse sowie gute Rastplätze, Hinweise auf die Versorgung mit Wasser, Nahrung oder Futter für Pferde.
  • Dass der Begriff Itinerar in der Zeit des Buchdrucks mit umfassenderen Inhalten als unzureichend empfunden wurde, zeigt sich in manchen Titeln, etwa:
    • Hodoeporicon, sive itinerarium
    • Deliciae Galliae sive Itinerarium
    • Itinerarium, sive Methodus Apodemica
  • Man kann ein solches Itinerar als abstrahierte Apodemik auffassen, denn der dargestellte Reiseweg ist ja eine Auswahl und Empfehlung, zeigt also an, auf welchem Weg man 'richtig' reist. Anders ausgedrückt: Der riesige Zwischenraum zwischen A und B wird reduziert auf eine Reihe von Fixpunkten und erlaubt es damit sich zu fokussieren, indem alles andere links und rechts liegengelassen wird.Das Itinerar wird zum terminus technicus, wenn etwa die durch Urkunden erschlossenen Stationen von Königen zur Liste in zeitlicher Folge als Routen gedeutet werden. Das Itinerar ist dann das Ergebnis der Analyse des Bearbeiters.
  • Nicht zuletzt wird Itinerarium zur Metapher für Anleitungen zur inneren, spirituellen Reise, wohl zuerst bei Bonaventura de Balneoregio, 1217?–1274, Itinerarium mentis in Deum 4)
  • Itinerarkann zum Synonym für ältere Reiseliteratur werden, etwa für die gleichnamige Sammlung der Universität Göttingen, die bereits 1.445 5) ihrer 8.000 Titel digitalisiert hat und anstrebt »daß auf dortiger Bibliotheque sich complet finden mogten […] alle Voyages und Reis Beschreibungen.« (Gerlach Adolf von Münchhausen 1748).

Formen des Itinerars

  • Materiell erscheint das Itinerar als Liste (Itinerarium Adnotatum) oder graphische Darstellung (Itinerarium Pictum).
  • In seiner reduziertesten Form als lineare und gerade Liste zeigt ein Itinerar die Orte auf einer gangbaren Route auf dem Land von A nach B im Abstand von Tagesetappen als Reihenfolge (analog dazu listet ein Periplus Häfen und Landmarken während einer Schiffreise auf).
  • In der skandinavischen Literatur entwirft der Leiðarvisir 'Wegweiser' im 12. Jahrhundert nach Art eines mehrfachen Itinerars bereits ein europäisches Wegenetz und liefert inhaltlich über Orte und Abstände hinaus auch zweidimensionale Zusammenhänge, indem Knotenpunkte eine Entscheidung über die Richtungswahl verlangen 6)
  • Im Hochmittelalter wird aus einer Liste ein Büchlein:
    • Theodericus: Libellus de Locis Sanctis, 1173
  • Handgeschriebene Itinerare sind in einer überschaubaren Anzahl überliefert. Die von Wolkenhauer 1907 beschriebene Itinerarrolle (datiert um 1520) ist bis heute ein singulärer Fund (Pablo-Martí 2023), technisch ein Rotulus (Miedema 2020) und wird informationstechnisch ergänzt durch einen Kalender mit Mondphasen und Feiertagen, sowie durch Stoffmaße für den Fahrenden Händler.
  • Grafische Elemente deuten eine Skizze als Übergang zur Karte an, erkennbar an:
    • kleinere oder größere Abstände zwischen den Orten als ersten Schritt hin zu einem Maßstab;
    • geschwungene Linien als erster Schritt hin zu Richtungsangaben;
    • Signaturen, die Ortskategorien unterscheiden: Dorf, Stadt, Burg, Kloster …
    • dem Übergang vom Streifenformat (engl. straight-line diagram SLD: strip maps > John Ogilby 1675) zum Rechteck
    • ein Wegenetz.
  • Im Unterschied zur Skizze zeigt eine vollständige Karte Himmelsrichtungen sowie einen Maßstab (→ Kartographie) und wird letztlich zur Weltkarte als Ausdruck eines Weltbildes.
    Zeitleiste des Weltbildes
    • Karten verdrängen Itinerare nicht, sondern behalten einzelne Elemente. Thomas Butler ergänzt um 1550 die Gough Map (=Bodleian Map, um 1300) durch 9 Routen in Form von Itineraren. Bis heute werden viele Karten mit Entfernungstabellen und Ortslisten ergänzt, so dass die individuelle Reiseplanung zu einem Itinerar führt.

Mit der Vervielfältigung durch den Druck ab dem 16. Jahrhundert wird der Inhalt systematisch erweitert:

  • Empfehlungen (Curiosa, Deliciae, Mirabilia urbis Romae …) machen das Itinerar Schritt für Schritt zum Reiseführer, → Zeitleiste der Pilgerfahrten.
  • Seit dem Mittelalter werden Reiseberichte ebenfalls Itinerar(ium) genannt, obwohl sie erst nach der Reise für ein Publikum entstehen. Dabei wird aus dem Büchlein ein Buch:
    • Wilbrand von Oldenburg, 1180–1233: Itinerarium sancte terre
    • Burchardus de Monte Sion, zwischen 1274 und 1285: Descriptio locorum terrae sanctae, =Tractatus de Terra Sancta, =Itinerarius terre sancte, =Liber de terra sancta)
  • Aus manchen Reisesammlungen lassen sich Itinerare ableiten, umgekehrt waren Itinerare auch Grundlage für Sammlungen.

Itinerare als Informationssystem

Der Raum des Itinerars

Szabó (2003) wies darauf hin, dass die Anfangs- und/oder Endpunkte mancher (Pilger-)Itinerare nicht am Wohnsitz des Autors beginnen oder enden, sondern an einem zentraleren Ort (Einsiedeln: 1495 Künig, Lübeck: Hausbok, Avignon: 1350 Bonis …), der vielleicht als Sammelplatz für Pilger diente, zu dem hin ein Itinerar überflüssig war.
Zeitleiste der Reiseanleitungen

  • Im vertrauten Raum ist kein Itinerar nötig, weil Orientierung und Kommunikation mit den zuhandenen Mitteln möglich sind.
  • Im unbekannten Raum ist kein Itinerar möglich, weil die Orientierung fehlt, die Kommunikation erschwert ist und gesicherte Informationen kaum verfügbar sind. → Dark Companions, Kundige
  • Im allgemein bekannten Raum kann ein Itinerar erstellt werden. Voraussetzung dafür ist ein Organisationssystem, dass Informationen sammelt und einem Informationsspeicher zuführt. Als Informationsspeicher (Sammlungen) können gedeutet werden:
    • Itinerarii Antonii
    • Itinerarium Burdigalense
    • Tabula Peutingeriana
  • Raumbezogene Bezeichnungen sind:
    • Itinerarium Provinciarum
    • Itinerarium Marinum und später
    • … Galliae, Angliae usw.

Der Informationsgehalt des Itinerars

Das Itinerar unterstützt Reisende bei der Routenplanung sowie unterwegs bei der Wegfindung und Orientierung. Es wird zum Subsystem eines soziotechnischen Handlungssystems. Tagesetappen zeigen an, was unter normalen Umständen möglich ist (–> Reisegeschwindigkeit). Gemessene Strecken (Schritte, Meilen, Kilometer) sind zwar objektiv genauer, doch abseits guter Wege nicht aussagekräftig, weil abhängig vom Zustand des Weges, von Hindernissen (Flüssen und Bergen), vom Orientierungsaufwand, von Wetter und Jahreszeit.

Mit der Vervielfältigung durch den Druck ab dem 16. Jahrhundert gehen einher:

Funktion Form Informationsgehalt Titel
Wegweiser Liste Ortsfolge als Route Weg-Weiser
Entfernung Liste Länge oder Reisetage
linear zwischen zwei Orten
eindimensional
Meilenzeiger
Tabelle systematische Distanzen
zwischen allen Orten
zweidimensional
Tabula Poliometrica
Ortsnamen Liste Toponyme alphabetisch geordnet Städte-Weiser
Ortskategorien Signaturen Städte, Burgen, Märkte,
Dörfer, Flecken, Klöster
Raumvorstellung Schema Routen als Strahlen von einem
Zentrum aus in Himmelsrichtungen
vor 1521 Straßburg
1560 Nürnberg
1639 Augsburg
»in einem Cirkel
gesetzte Scalae«
Liste Posten (posta stationes) Kursbuch
Karte Blick von oben, Maßstab, genordet,
Straßen mit Entfernungsangaben
Hilfsmittel Tabelle Quadratzahlen Tabula Pythagorae
Anschauung Bild Allegorien, Ansichten
Sprache Kartusche Übersetzung
Herrschaft Kartusche Wappen, Widmung
Impressum Kartusche Zeichner, Stecher, Verleger, Ort, Jahr

Titelvarianten:
Astygnomon, Burattino (ital.), Columnam Milliariam, »Künstliche anzaygung«, Landtafel, Meilenzeiger, Namen-Weiser, Raißbüchlin, Städte-Weiser, Stadiasmus, Tabula Pythagorae, Tabula Poliometrica, Viatorium, Warhaffte Beschreibung (Accvrrata Descriptio), Wegzeiger u.a.m.
Diese Begriffsvielfalt spiegelt sich nicht in anderen Sprachen.

Die Funktion des Itinerars als informationsverarbeitendes System

Informationsspeicher: Sammlungen
von Itineraren, Berichten, Karten …
Input Verarbeitung Output
Strecke A nach B Route A→B {a1, a2, a3, … an}
  • Stationen ai
  • Anzahl der Etappen n
  • Δ n = 1 Tag

Ein solche Funktion ist Teil eines Organisationssystems, das zusammen mit einem Wegenetz ein Netzwerk bildet. Diese Funktion kann von Meso- und Makrosysteme übernommen werden, etwa als Fahrplan und Beförderungssystem.

Diese Funktion hat einen Entstehungszusammenhang vor dem Aufbruch und einen Verwendungszusammenhang nach dem Aufbruch bis zum Ziel. Es steht in keinem Zusammenhang mit dem Zweck am Ziel. Dieser kann explizit angegeben sein, etwa als Itinerarium Peregrinorum, Itinerarium Peregrinatio.

Verweise

Literaturliste Itinerare
Literaturliste zur Kunst des Reisens
Zeitleiste der Itinerare und Periploi mit Quellen und Synopse mehrerer Zeitleisten im Vergleich
Reisegeschwindigkeit und Reisekosten
Least-cost path, Routenbücher, Stadiasmos, Strassenverzeichnisse, Strecken, Wegweiser

Die Entferungsangaben im römischen Reich bezogen sich auf das Milliarium Aureum, die unter Kaiser Augustus errichtete Säule im Herzen des antiken Roms beim Tempel des Saturn. Die Welt der römischen Straßen findet sich online bei

  • ORBIS mit Routenplanung und Kartenanzeige, Tagesetappen und sogar Reisekosten
  • OmnesViae zeigt die Routen auf der Basis des Itinerarium Antonini und der Tabula Peutingeriana (umschaltbar)
  • Itiner-e – The Digital Atlas of Ancient Roads

In der Antike war es die Aufgabe von Bematisten (griechisch) und Agrimensoren (römisch) das Heer zu begleiten, dabei den Weg und die Landschaft zu vermessen und Itinerare zu erstellen. Alexander der Große gründete die Bibliothek in Alexandria auch mit dem Ziel, das geographische Wissen seiner Zeit zu sammeln, indem die Itinerare seiner Bematisten und die Periploi der anlegenden Schiffe gesammelt wurden.
→ Ausstellung mit Begleitband: 2020 Auf Achse mit den Römern: Reisen in römischer Zeit

Die Formentabelle der Fälle von iter und itinerārium im Lateinischen

Kasus Singular Plural Frage?
Nominativ iter itinera wer? was?
Genitiv itineris itinerum wessen?
Dativ itineri itineribus wem? für wen?
Akkusativ iter itinera wen?
Ablativ itinere itineribus wann? wo? wodurch? womit?
Kasus Singular Plural Frage?
Nominativ itinerārium itinerāria wer? was?
Genitiv itinerāriī itinerāriōrum wessen?
Dativ itinerāriō itinerāriīs wem? für wen?
Akkusativ itinerārium itinerāria wen?
Ablativ itinerāriō itinerāriīs wann? wo? wodurch? womit?
1)
»qui rem militarem studiosius didicerunt adserunt plura in itineribus quam in ipsa acie pericula solere contingere … primum „itineraria omnium regionum' in quibus bellum geritur plenissime debet habere perscripta, ita ut locorum intervalla non solum passuum numero sed etiam viarum qualitate perdiscat, compendia deverticula montes flumina ad fidem descripta consideret usque eo ut sollertiores duces 'itineraria provinciarum' in quibus necessitas gerebatur non tantum adnotata sed etiam picta habuisse firmentur ut non solum consilio mentis verum aspectu oculorum viam profecturus eligeret«
2)
Post exploratam alacritatem exercitus, uno parique ardore impetrabilem principem superari non posse, deum usitato clamore testati, Iulianus summae rei finem imponendum maturius credens, restricta quiete nocturna, itinerarium sonare lituos iubet et praestructis omnibus quae difficultates arduae belli poscebant, candente iam luce, Assyrios fines ingressus, celso praeter alios spiritu obequitans ordinibus, aemulatione sui cunctos ad officia fortitudinis incendebat.
3)
»XLV. Expeditiones bellicas habuit, de quibus ordine suo edisseram. primum tamen eius consuetudinem dicam 2de rebus vel tacendis vel prodendis. tacebantur secreta bellorum, itinerum autem dies publice proponebantur, ita ut edictum penderet ante menses duos, in quo scriptum esset, “Illa die, illa hora ab urbe sum exiturus et, si di voluerint, in prima mansione mansurus,” deinde per ordinem mansiones, deinde stativae, deinde ubi annona esset accipienda, et id quidem eo 3usque quamdiu ad fines barbaricos veniretur.«
4)
Itinerarium mentis in deum. [Köln] : [Arnold ter Hoernen], [um 1472] (=Speculum sive itinerarium) Online
5)
März 2021
6)
Geschrieben von Nikúlas Bergsson, 1155 Abt des Klosters MunkaÞerá, der 1149 bis 1154 nach Rom und Jerusalem pilgerte. Zitiert nach Wassenhoven, Dominik
Skandinavier unterwegs in Europa (1000-1255)
Untersuchungen zu Mobilität und Kulturtransfer auf prosopographischer Grundlage. Berlin 2006: Akademie Verlag, S. 56 ff. und 74-85.
wiki/itinerar.1769716546.txt.gz · Zuletzt geändert: von Norbert Lüdtke